Planero
Full-Stack-SaaS · Produktionsreif

Planero

Next.jsTypeScriptTailwindPrismaPostgreSQL

Hinweis: Planero ist ein Portfolio-Projekt, kein Kundenauftrag. Ziel war es, die Art von Komplexität zu demonstrieren, die eine echte Web-Anwendung von einer reinen Website unterscheidet — Authentifizierung, Echtzeitdaten, Rollenmodelle.

Die Herausforderung

Kanban-Boards mit Drag-and-Drop sind ein beliebtes UI-Muster, aber technisch anspruchsvoller, als sie aussehen: Der Nutzer erwartet sofortiges visuelles Feedback beim Verschieben einer Aufgabe, während im Hintergrund der tatsächliche Datenbank-Zustand aktualisiert werden muss — inklusive Fehlerbehandlung, falls etwas schiefgeht.

Der technische Ansatz

Optimistisches UI-Update. Beim Verschieben einer Aufgabe wird die Oberfläche sofort aktualisiert, während die Anfrage an die Datenbank im Hintergrund läuft. Schlägt sie fehl, wird der vorherige Zustand wiederhergestellt. Das Ergebnis fühlt sich sofort an, ohne die Datenintegrität zu gefährden.

Flexible Datenmodellierung für Teams und Workspaces. Statt eines starren "ein Nutzer, ein Board"-Modells wurde die Datenstruktur so angelegt, dass mehrere Teams, mehrere Workspaces und unterschiedliche Board-Konfigurationen von Anfang an möglich sind — ohne spätere Migration.

Rollenbasierter Zugriff (RBAC). Nicht jeder Nutzer soll jede Aktion ausführen können. Die Berechtigungslogik ist zentral implementiert, nicht über verstreute Bedingungen im Frontend verteilt — das macht sie überprüfbar und erweiterbar.

Timeline-Ansicht als zweite Perspektive auf dieselben Daten. Kanban-Board und Timeline greifen auf dieselbe zugrunde liegende Datenstruktur zu, werden aber unterschiedlich dargestellt — ein Beleg dafür, dass gute Datenmodellierung mehrere Ansichten unterstützt, ohne dass Daten dupliziert werden müssen.

Technischer Stack

Next.js, TypeScript, Tailwind, Prisma und PostgreSQL — bewusst ohne zusätzliche Echtzeit-Infrastruktur wie WebSockets, wo Polling oder optimistische Updates ausreichen.

Warum das zählt

Optimistische UI-Updates sind keine Kosmetik. In einem Tool, das den ganzen Tag genutzt wird, ist gefühlte Verzögerung einer der häufigsten Gründe, warum Teams leise zu Excel zurückkehren — diese Entscheidung betrifft Kundenbindung, nicht Politur.

Rollenbasierter Zugriff ist das, was ein Tool für ein Unternehmen verkaufbar macht, statt nur für eine Einzelperson nützlich zu sein. Ein Unternehmen kann kein gemeinsames Tool einführen, das es nicht kontrollieren kann — RBAC ist der Unterschied zwischen "nettes internes Skript" und "etwas, das die IT tatsächlich freigibt."

Datenmodellierung für mehrere Workspaces von Anfang an bedeutet, dass dasselbe Produkt von einem Team zu einer Agentur wachsen kann, die Boards für mehrere Kunden verwaltet — ohne Migration. Das ist der Unterschied zwischen einem Tool mit Deckel und einem mit Upsell-Pfad.

Auch hier: Portfolio-Projekt, keine echten Kundendaten dahinter. Aber das sind genau die Kennzahlen, die aus "das Drag-and-Drop fühlt sich gut an" einen Business Case machen: tägliche aktive Nutzung, Sitzplatz-Erweiterung pro Account und Admin-Adoptionsrate.


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